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Emotional Labour im Journalismus

Es ist mal wieder passiert: nach meinem Erklärstück zu Emotional Labour auf ZEIT Online, das leider ohne weitere Rücksprache mit einer reißerischen Sexismus-Headline angeteasert wurde (das Problem hat sich mittlerweile erledigt, die Redaktion entschuldigt), trudelten die Mentions ab 7:30 morgens auf meinem Smartphone ein. Ich sei „unreflektiert, manipulativ,“ und würde absichtlich ein Mann-Frau-Thema aufreißen, um […]

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Emotional Labour: “Wir wollen nur eine glückliche Lisi haben”

Die Anstrengung, im Job Emotionen zeigen zu müssen, die man nicht fühlt, hat einen Namen: Emotional Labour – zu Deutsch: Emotionsarbeit oder Gefühlsarbeit. Als erste prägte die US-amerikanische Soziologieprofessorin Arlie Hochschild diesen Begriff, um Arbeit von Flugassistentinnen und Fahrscheinkontrolleuren zu beschreiben – das war im Jahr 1983. Eine Stewardess ist dazu verpflichtet, auch unverschämte Gäste […]

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Medienschau zu “Hate Speech”: Das musst du gelesen haben

Seit ich für ein größeres Medium schreibe, habe ich auch in der Praxis ein erweitertes Verständnis für Online-Diffamierungen entwickelt. Nicht zuletzt, weil ich selbst davon betroffen war. Zusätzlich bin ich als Social Media Redakteurin dafür verantwortlich, was auf bento “below the line” – also in den Kommentaren – passiert. Ich bin nach wie vor nicht der Meinung, dass […]

Ausgetrollt. Online Magazin „Tablet“ bittet Leser für konstruktive Kommentare zur Kasse

Dieser Beitrag hätte im Falter erscheinen sollen, wäre er nicht aufgrund von Platzmangel hinausgeflogen. Das Internet ist bekanntlich nicht der Ort, an dem sich das bessere Argument durchsetzt. Täglich muss sich ein ganzer Berufsstand durch beleidigende Kommentare wühlen, um das Gesprächsklima in Zeitungsforen auf neutralem Niveau zu halten. Große Verlagshäuser suchen seit Jahren verzweifelt nach […]

Warum das Internet nicht der Ort ist, an dem sich das bessere Argument durchsetzt

Wer schon einmal erfolglos einer Onlinediskussion entkommen wollte und nichts Spannenderes kennt, als mit einer Popcornschüssel auf den Knien das Ausarten eines Shitstorms zu verfolgen, kann mit dem neuen Buch von Ingrid Brodnig vermutlich etwas anfangen. Im Oktober 2008 nahm sich die südkoreanische Schauspielerin Choi Jin-sil das Leben. In den Tagen vor ihrem Tod plagten […]

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