die autorin

Die Tochter einer Slowakin und eines Österreichers wurde Anfang der Neunziger in Wien geboren und schreibt ins Internet, seit es Beepworld gibt. Anfang 2016 hat sie das vielversprechende Studium Publizistik in Kombination mit Politikwissenschaft abgeschlossen, um danach nach Norddeutschland abzuhauen und die Redaktion Bento für Spiegel Online mitaufzubauen. Aktuell lebt sie hauptsächlich in Berlin, fährt aber für die Kümmelbratensemmel beim Spar regelmäßig in ihre Herzensstadt Wien.

Dass innovativer Journalismus mehr bieten muss als Listenformate für Teenager und Katzenvideos hat die Autorin seither in unterschiedlichen Medien kritisch reflektiert. Die Nicht-Absolventin einer deutschen Journalistenschule ist ein eher gemäßigter News-Junkie und erklärt Redaktionen gerne, wie Slow Media funktionieren kann, ohne sein Publikum 24/7 mit more-of-the-same Content vollzuballern.

Während ihres fünfjährigen Studiums war sie nicht nur als Bloggerin und freie Autorin, sondern auch als Tutorin an der Uni Wien tätig, um nachfolgende Generationen auf ein Leben in ständiger Erreichbarkeit vorzubereiten. Bianca produziert am liebsten originelle Inhalte im Themenspektrum Popkultur, „dem Internet“, Food und try-hard Avantgarde. Darunter fallen Aktivitäten wie Museumsbesuche, die zum Beweis der eigenen intellektuellen Erhabenheit auf Instagram arrangiert werden. Obwohl man den Sonntag eigentlich lieber mit Popcorn und twitter im Bett verbracht hätte.

Wenn sie also nicht gerade Termini wie die Russenhocke begründet (inosmi.ru berichtete), schaut und schreibt sie über Netflix und überlegt, warum 2017 keiner mehr Ketchup – dafür umso mehr Menschen Umami essen. Es sind genau diese scheinbaren Nicht-Themen, die die Autorin interessieren und sie zum Spagat zwischen Medienwissenschaft („Wann sind die Verlage mit ihren bunten Inhalten zu weit gegangen?“) und new journalism („Über das Leben im Zeitraffer“) zwingen.

Publikationen

Ihre Texte sind bisher auf ze.tt (Zeit Online), watson.ch, Bento / Spiegel OnlineVice, im Progress Magazin, der renommierten Wiener Wochenzeitung Falter I II, dem Magazin für digitalen Wandel, auf kurier.at, auf MitVergnügen Hamburg und Berlin, themessage.at, im Kaput Mag, im Libertine Magazine und im the Gap (online und print) erschienen.

Aktuell

Seit Februar 2017 gestaltet und moderiert sie den Podcast „Bagage“ – von Twentysomethings, für Twentysomethings und schreibt als feste Freie für watson.ch (Popkultur und Digital Feelings) sowie ze.tt (Modern Work Life). Zudem realisiert sie als Digital Surrounder Kommunikationsstrategien und Social Visuals für Unternehmen im Food-Bereich.

Groschenphilosophin ist die Homebase der 25-Jährigen, die ihre erste Domain mit 13 registrierte. Seither gilt: Komplexe Gedankengänge müssen nicht hässlich verpackt werden.

Curriculum Vitae 

  • 2010 – 2013 Studium der Politikwissenschaft in Wien
  • 2010 – 2016 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien, inklusive quasi-obligatorischem Auslandsaufenthalt in Antwerpen (Universiteit Antwerpen)
  • 2012 – 2015 Fachtutorin für Medienkunde am Institut für Publizistik (Medienethik, Journalistik, Gegenöffentlichkeit)
  • 2011 – 2013 Redakteurin beim Studierendenmagazin über.morgen
  • 02 – 07/06 2015 Onlinechefredakteurin beim progress Magazin
  • 11/2015 bis 11/2016 Redakteurin bei bento (Spiegel Online)
  • ab jetzt: frei

Forschungsarbeiten und -schwerpunkte 

  • Der Einfluss des neoliberalen Körperdiktats auf die Konstruktion von Männlichkeit (2013) unter der Leitung von Roman Pfefferle
  • Eine medienbrancheninterne Imageanalyse der Wiener Zeitung (2013) unter der Leitung von Friedrich Hausjell
  • Beyoncé as a key figure for popular culture. How hypersexualization of black bodies influences the reception of the singer’s performance at the MTV Video Music Awards (2014) im Spezialisierungsbereich Popular Culture an der Universität Antwerpen
  • Supermonopolist Google. Wer hat die Macht in digitalen Netzen. Von Suchmaschine zum mächtigsten Unternehmen des Internets (2014) unter der Leitung von Thomas Steinmaurer
  • Romantik als kulturelle Praxis. Einfluss medialer Tradierung auf die Tabuisierung virtueller Beziehungsanbahnung (2014) unter der Leitung von Anja Hartung
  • Das weibliche Ich im deutschsprachigen Feuilleton. Zwischen Geschlechtszuschreibung und journalistischer Professionalität. (2016) Magisterarbeit unter der Leitung von Markus Beiler

Textanfragen, Kooperationen, Vorschläge und Fanpost bitte hier hin: frau@groschenphilosophin.at

4 Comments

  • Reply Katharina 18. Mai 2015 at 18:08

    HALLO FRAU

  • Reply Evelyn Thriene 21. Dezember 2015 at 12:33

    Diese ganzen Abwertungen und Hasskommentare seitens Männern ist etwas, was Weiblichkeit weltweit erfährt. Und deshalb ist Zivilcourage und weiblich zu sich zu stehen so wichtig für uns Frauen. Und ganz besonders als schreibende Frauen. Die Kampfmittel der Männer sind gesellschaftlich völlig bedeutungslos – sie haben nur ein einziges Motiv, ebenfalls weltweit: Angst vor ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit angesichts von selbstbewussten Frauen und deshalb Kampf um Macht um jeden Preis. Der Hass ist gewollt, um zu demütigen und zu treffen, möglichst tödlich … bis das große Schweigen bei den Frauen ausbricht. Es lohnt nicht, sich damit zu beschäftigen. Denn der ganze Hass zieht uns in die dunkelnsten Seiten unseres Erdenlebens. In Krieg. Wollen wir das? Lassen wir sie doch Krieg spielen – sie haben nicht die Möglichkeit, irgend etwas Positives in ihrem Leben zu erreichen. Sie verwirklichen n i c h t s . Denn: Abwertung und Hass verwüstet ihr Bewusstsein. Dauerhaft. Nachhaltig. Endgültig!

  • Reply John R. Dombart 13. Juni 2016 at 14:57

    Liebe Frau Groschenphilosophin,

    Sie haben kürzlich einen interessanten Artikel auf bento.de über ein Instagram-Starlet geschrieben. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen eine Lese-Empfehlung übermitteln:

    „Das eingeschaltete Mädchen“ / „The girl who was plugged in“ von James Tiptree, Jr.

    Die Novelle stammt aus dem Jahr 1973 und erscheint mir in diesem Zusammenhang fasr prophetisch.

    Hinter dem Pseudonym Tiptree stand übrigens das Multitalent Alice Sheldon und ihre Biografie macht klar, warum Feminismus eine gute Idee ist.

    Mit freundlichen Grüßen!

    J. R. Dombart

    • Reply groschenphilosophin 16. Juni 2016 at 11:13

      Danke für den Hinweis!
      LG

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