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19. Dezember 2017
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Die Anstrengung, im Job Emotionen zeigen zu müssen, die man nicht fühlt, hat einen Namen: Emotional Labour – zu Deutsch: Emotionsarbeit oder Gefühlsarbeit. Als erste prägte die US-amerikanische Soziologieprofessorin Arlie Hochschild diesen Begriff, um Arbeit von Flugassistentinnen und Fahrscheinkontrolleuren zu beschreiben – das war im Jahr 1983. Eine Stewardess ist dazu verpflichtet, auch unverschämte Gäste anzulächeln. Kontrolleure müssen mit Menschen, die sich kein Ticket leisten können, streng sein – auch wenn sie eigentlich Mitleid haben. Hochschild sah in der Dissonanz zwischen gefühlten und vorgeschriebenen Emotionen eine zusätzliche Belastung im Job. Und die meisten empirischen Untersuchungen, die es mittlerweile dazu gibt, geben ihr recht.

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