2 comments
23. Juli 2018
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Ob er schnell etwas ausspucken könne, fragt mich mein 83-jähriger Grossvater, während ich gerade am anderen Ende der Küche sitze und konzentriert an meinem Buch schreibe. Ich bin gerade in der Slowakei, in einer alten Doppelhaushälfte im Stadtteil Podunajské Biskupice, der aufgrund seiner leicht dezentralen Lage entfernt mit Wien Floridsdorf vergleichbar ist und passe auf meinen alzheimerkranken Dedko auf.

Angefangen hat es vor ungefähr acht Jahren. Damals war ich 18. Ich kann mich also noch gut an den Mann erinnern, der Dedko einmal gewesen ist.

Weiterlesen auf watson.ch.

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  1. Antworten

    Ich hab den Text eben gelesen und am Ende so geweint. Unvorstellbar, dieses Leid – es mitzumachen, aber auch, es mit anzusehen… danke für den empathischen Einblick!

      • groschenphilosophin
      • 12. August 2018
      Antworten

      Ganz ehrlich, ein schöneres Kompliment kann man einer Autorin kaum machen <333 Ich war heute wieder da, und es wird nicht besser, aber ich fange langsam an, besser damit umzugehen.

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