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Ich war beinahe unbefangen, im Frühjahr dieses Jahres, als ich zum ersten Mal über den Podcast „Happy, Holy and Confident“ von Laura Malina Seiler stolperte. Klar, der Name mutete ein wenig seltsam an (warum denn gleich holy?), und die lächelnde Schneidersitzpose auf dem Cover entsprach auch nicht unbedingt meinem ästhetischen Empfinden. Aber ich wollte nicht so sein – und statt meinem ersten Eindruck lieber dem boomenden Podcast einer engagierten Frau eine Chance geben. Ein bisschen Meditation und positives Denken, so dachte ich, könnte selbst mir nicht schaden.

Während ich vollbepackt durch den Supermarkt lief und nach einer frischen Salatpackung suchte, erzählte mir holy Laura etwas über Vergebung. Es handelte sich um eine Folge, in der die Zuhörerinnen lernen sollten die Beziehung zu ihren Eltern positiv zu gestalten. „Ein Thema“, das laut Laura so oder so ähnlich „jeden von uns betrifft.“ Hängen geblieben ist, dass man seinen Eltern keine Schuld für irgendetwas in seinem Leben geben kann. Man ist selbst verantwortlich für das Leben, das man führt.

„Wofür deine Eltern verantwortlich sind, ist, dass sie dir dein Leben geschenkt haben. Ja, dafür sind deine Eltern verantwortlich. Alles andere, ab diesem Punkt, ab dem Moment wo du alleine in der Lage warst, zu gehen, zu stehen, zu essen, Entscheidungen zu treffen, bist du selbst für dein Leben verantwortlich.“

Laura Himbeere Seiler

Nach dieser Podcastfolge, so Himbeere, solle man sei…