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2. November 2018
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Weil ihr euch solche Mühe gebt mit den Reviews und Inszenierungen, möcht ich die gerne hier sammeln.

 

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„Das Millennial Manifest“, der Titel hat mich kurz abgeschreckt. Und das ist nicht verwunderlich, wenn die These, dass sich kaum einer von uns gerne so nennt, stimmt. Das Buch von @groschenphilosophin musste ich so oder so kaufen – und bisher ist es eines, das sich zwar so flüssig liest wie ein Manifest, aber auch eines, das mich stolpern lässt. Es gibt so viele Stellen, an denen ich kurz lachen muss, bevor ich erkenne, dass ich mich eigentlich ärgern sollte. (Fast-)Beziehungen, Freundschaften, Jobs – in allen Bereichen mindestens ein „Verdammt, habe ich genau so erlebt!“ (und mir eine Rechtfertigung dafür in die Tasche gelogen, warum ich mir das eigentlich gebe) Bis Seite 112 kleben also schon 7 Post-Its für Themen, die mich wieder/nochmal/endlich beschäftigen. Mal sehen, was in der zweiten Buchhälfte noch aufkommt ✌🏻 #rezension #millennialmanifest

Ein Beitrag geteilt von Sabine (@ahungrymind_) am

 

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ʷᵉʳᵇᵘᶰᵍ | ᵖʳ-ˢᵃᵐᵖˡᵉ (Buch selbstgekauft) Manifest. Ein großes Wort, das sich in eine Geschichte einreiht, die mit großen Erwartungen verknüpft ist. Sie haben (zusammen mit den anderen Texten von @groschenphilosophin ) dafür gesorgt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Und ein latent schlechtes Gewissen begleitet mich stets, wenn ich im einem Anfall von Recharching ein Buch an einem Tag durchlese, es verschlinge, den Inhalt aufsauge wie der trockene Schwamm, der mein Gehirn allzu oft ist. Denn – so die vernunftbehaftete Zurückhaltung Über-Ich-mäßig in meinem Kopf: Eigentlich muss man Kunst genießen, langsam und bedacht. Und sich nicht rein- und draufstürzen wie manchmal spätabends auf einen Fast-Food-Teller. Und bevor ich mich zur Ordnung rufen kann, bin ich schon drin, pfeife auf auf gesellschaftstauglichen Kunstgenuss und lasse mich absorbieren von anderen Gedanken. Ich bereue es selten. Auch dieses Mal nicht: Das Millenial-Manifest ist, wonach viele von uns gesucht haben mögen: ein Rundumschlag des jungen Lebens im digitalen Zeitalter. Liebe in Zeiten von Tinder, Arbeit in Zeiten von Instagram, LinkedIn und Co., dazwischen die nicht unerhebliche Suche nach sich selbst. Viele Themen werden angerissen und man ertappt sich viel zu häufig dabei, dass es hier doch noch weitergehen könnte, dass man doch noch mehr wissen möchte. Vor allem des Schreibstils wegen: Es ist schon lange her, dass ich beim Lesen gesellschaftskritischer Texte so laut lachen musste. Die Erzählerin verstrickt sich zwar teilweise in Widersprüche und für einen Moment wundert mich diese Inkonsistenz. Bis ich begreife, dass eben auch sie dazugehört zum Lebensgefühl der Millenials, zum Menschsein generell, und auch ich mich mehr als nur ein wenig darin wiederfinde. Danke, @groschenphilosophin , für dieses Buch. 📖 ______ #bookishlove #bücherliebe #bookstagrammer #bookworm #booknerd #bookwormlife #lesen #bookaddict #igreads #readersofinstagram #bookgram #bibliophile #booksofig #review #goodreads #welovebooks #becauseofreading #kindtoskin #nontoxicbeauty #foodforskin #botanicalbeauty #ecobeauty #botanicalskincare #naturalproducts #rezension #thatauthenthicfeeling

Ein Beitrag geteilt von Jenni Marr | Mehr als Grünzeug (@mehralsgruenzeug) am

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EN | DE This lovely book written by my friend @groschenphilosophin … Wait. Lovely? Don't judge a book by its pink cover. This is a badass, complete worth reading piece of work. Bianca Jankovska dissects love, work and society in times of late capitalism from the perspective of a central European twenty-something. Despite the (mostly) serious topics, the book is hilarious due to well-crafted sarcasm and unexpected metaphors. It's moving. And sometimes even: lovely. PS. I am quoted on pp. 62-63. So proud of my twelve lines of fame. 😜 . Dieses Buch ist der perfekte Begleiter, wenn du eingepfercht zwischen Workaholics und Alcoholics in der U6 gen Büro ratterst. Und sonst eigentlich auch. @rowohltverlag #millenials #millennialmanifest #biancajankovska #booklove #buchtipp #lesen #reader #twentysomething #writer #youngprofessional #creativejourney #freelancers #autorin #badass #selbstständig #selbstbewusstsein #literatur #sachbuch #essay #badassbynature

Ein Beitrag geteilt von Rena Föhr (@renafoehr) am

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Die Autorin Bianca Jankovska (@groschenphilosophin) hat ein #MillennialManifest geschrieben 🙌 Sie schreibt damit gegen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse an und setzt sich für mehr Lebensqualität abseits leerer Wellness-Hypes ein – mit @marthadear spricht sie im #kleinercast über das Über-leben im #Kapitalismus, warum wir uns wehren und dabei zum Beispiel auch Instagram gegenüber kritisch sein sollten. Zur neuen Folge geht’s in unserer Bio oder eurem Podcast-Feed 👆👂🎙 . . . . . . . . . . #Millennials #socialmedia #bookstagram #podcast #insta #work #freelancelife #deadline #hygge #wellness #influencer #criticalthinking #feminism #anticapitalism #mindfulness #achtsamkeit #media #journalism #diversity #inclusion #dasguteleben

Ein Beitrag geteilt von kleiner_3 (@kleiner_3) am

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time to call bullshit – In noch einem neuen Printmagazin wollen “Insta Stars” mir ihre “Mindfulness-Geheimnisse verraten”, ich bekomme ständig Newsletter von einer Frau, die glaubt, ich sollte darauf hinarbeiten, irgendwann auf Bali zu leben (warum?) und der unbenutzte Achtsamkeitskalender in meiner Schublade sendet mir seit Monaten bad vibes. Ich versuche mein Bestes, bewusster, gesünder und nachhaltiger zu leben, aber gemessen am Bild auf Instagram komme ich nie mit. Ich bin nicht neidisch auf die Leute, die im umgebauten Bus mit 30 Litern Sprit auf 100 Kilometer durch Amerika donnern und erzählen, dass DAS Glück ist, das jeder erreichen kann. Ich bin frustriert. Wie kann man nicht sehen, dass man selbst ähnlich Privilegierte wie mich mit diesem leichtfertigen Geschwätz abhängt, und den ganzen Rest der Welt einfach vergisst? Wie kommt man darauf, dass die Lösung aller Probleme darin liegt, sie einfach wegzuatmen und immer schön rechtzeitig ins Bett zu gehen, als wäre das nicht purer Luxus, der genau gar nichts an der Welt verändert? Der Rückzug in die Bubble der Dankbarkeit ist nicht selten ein gut vermarkteter Egotrip, der die, die nicht Schritt halten können, verzweifelt zurücklässt. Mit dem Gefühl, dass es nicht reicht, bei miesem Herbstwetter zum 9 to 5 Job in Bochum statt Bali aufzubrechen, aber man doch bitteschön trotzdem so happy zu sein hat wie besagte „Insta Stars“, die vor atemberaubender Kulisse im Campervan aufwachen oder sich von Yoga Retreat zu Yoga Retreat influencen, damit sie dazwischen auch die harte Realität des Rechnungschreibens bewältigen können – weil sie ja dadurch auch die gleichen Probleme haben wie alle anderen. Würden die doch nur öfter ins dritte Auge atmen. // Zum Glück bin ich nicht die Einzige, der solche Dinge auffallen – @groschenphilosophin hat ein ganzes Buch mit spitzzüngigen Analysen der Arbeits- und Netzwelt veröffentlicht. Und nicht selten muss man sich dabei auch selbst anschauen. Habt ihr „Das Millennial Manifest“ schon gelesen? (unbezahlt, freiwillige Empfehlung)

Ein Beitrag geteilt von Sabine (@ahungrymind_) am

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