Ganz ehrlich? Ich kann es kaum glauben, dass es eine Story so basic wie passierte Tomaten mal wieder auf die Bestseller-Listen schaffen konnte. Ich habe extra nochmal gegoogelt, wann das Buch erschienen ist – und da steht es tatsächlich: 2020.

Was die Frische des Inhalt angeht, hätte ich nämlich eher auf die späten 00er Jahre getippt. Nina, eine nicht ganz hässliche, heterosexuelle Frau Anfang dreißig, geht auf ihr erstes Online-Date (gähn) und trifft den Mann ihrer Träume (doppelgähn), der sich nach ein paar Monaten „in Luft auflöst“ (surprise, surprise). Deshalb auch der Name: Ghosts.

Während jede zweite Millennial-Bloggerin von Aldertons Schreibe schwärmt, frage ich mich eher: Wollte sie die Charaktere derart stereotyp schreiben, dass es beim Lesen wehtut – oder war das einem Mangel an Kreativität geschuldet? Fast hätte man meinen können, Alderton hätte sich beim Schreiben an einer schlechten Bridget Jones Erstfassung orientiert.

Aber hört in dieser sloppy Episode von #badassbynature selbst, warum ich den Hype um Ghosts so gar nicht nachvollziehen konnte.

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