Für den o.g. Boomer sind „wir“ (eine der letzten Spätneunziger- Millenial-Jahrgänge, hallo) oft immer noch wie kleine Kinder unter 12, die gerne Tierärztin werden wollen, weil sie so unbedingt Welpen retten möchten. Obwohl sie kein Blut sehen können. Da wird gelächelt und gesagt: Ach, wie naiv-herzig; und sich gedacht „Naja, warten wir mal ab, wie gern sie das noch will, wenn sie weiß, wie die „harte Realität“ aussieht.“ Nur das es aktuell um ziemlich große „Welpen“ geht, die gerettet werden wollen und das wir es nicht aus Liebe tun, sondern um besser zu (über-)leben.
Vielleicht ist es leichter zu belächeln, was sich „die Jugend“ heute nicht mehr gefallen lassen will/kann, als zuzugeben, wie viele dieser Probleme wohl entstanden sind und dass man selbst im gleichen Alter froh war, nach der Lehre abends heim gehen zu können in die eigene Wohnung und nicht neben dem Studium 2 Jobs gemacht hat. Oh, war das jetzt zu generalisiert?
Dann geh‘ ich wohl lieber still zurück zu meinem Avocadobrot…