“Warum liest du Bücher über Mutterschaft? Könnte dir doch egal sein!”

Ähm, ja, eben gerade nicht. Denn Mutterschaft ist politisch, und geht damit alle etwas an. Menschen mit, oder ohne Kindern. Menschen mit, oder ohne klassischen Karriereambitionen. Mit, oder ohne Partnerschaft.

Mich interessiert, wo Alleinerziehende im System hängen gelassen werden, warum der Begriff MILF noch nicht aus dem Sprachgebrauch gestrichen wurde und wieso es manche Frauen vorziehen, ihren Twitter-Status auf „In Auszeit“ zu ändern, statt offen zuzugeben, ein Kind geboren zu haben. Gut durchdachtes Kontra zum perfektionistischen Mutterideal à la Instagram gibt es jetzt im neuen Buch von Mareice Kaiser.

Die Autorin und Journalistin bettet ihre messerscharfen Beobachtungen in journalistische Recherche und gibt den verschiedenen Themenfragmenten einen anekdotischen Rahmen. Stets im Bewusstsein, dass sie aus dem Leben einer erwerbstätigen cis Frau in Berlin berichtet, und nicht dafür verantwortlich ist, die Probleme unserer Welt alleine zu richten. Auch, wenn manche das Gegenteil behaupten mögen.

Was ich aus dem Buch lernen konnte, und wo es manchmal schmerzhaft wurde – hört ihr jetzt in der Book-Review.

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