Ihr Verrückten habt einfach Fuckgirl nach einem Monat ausverkauft


Egal, wie gut man sein eigenes Buch findet – ob es sich verkauft ist immer noch eine … andere Sache. Kann dir jede Autorin erzählen, die noch auf ihren 2. Buchvertrag wartet #nooffense.
Dass es mit fuckgirl anders laufen würde, als mit meinen bisherigen vier Büchern, wurde mir spätestens am ersten Tag der Leipziger Buchmesse bewusst. Mein Buch war einfach nach den ersten Stunden am Stand von Haymon: ausverkauft. „Gab’s in der Form noch nie, sowas“, sagte mein Pressesprecher deutlich überwältigt, bevor er sich den Schweiß von der Stirn wischte.
Am nächsten Tag musste dann eine arme Lektorin noch die restlichen Bücher aus Innsbruck anschleppen, damit auch diese wieder … sofort ausverkauft sein würden. Auch bei Hugendubel vor Ort: ausverkauft. Überall ausverkauft. Menschen fragten mich, wann und wo sie denn endlich bitte dieses Buch kaufen könnten.
Ich freu mich natürlich, don’t get me wrong! Es ist nur schwer zu realisieren, dass man eventuell vielleicht wirklich den feministischen Roman des Jahres (naja, zumindest in der DACH-Region) geschrieben haben könnte. I mean, I lit3rally wrote about Christian Ulmen, bevor he was cancelled.
I smelled it.
So aktuell ist das Buch.
Meint sogar der Spiegel. Ja, der Spiegel, bei dem ich 2016 meinen Vertrag auslaufen ließ. Der Spiegel, wegen dem ich überhaupt erst nach Deutschland gekommen war. What a full fucking circle hah.
Und, tbh? Ich hatte beim Schreiben schon so eine grobe Vorahnung, dass das Buch genau den Zeitgeist treffen könnte. Hat es dann.
Aber ordentlich. Zu viele Frauen haben es (und mit es meine ich: cis-het-männerz) einfach satt. Sie sind nicht nur enttäuscht, sie sind raus. Gone.
Inzwischen habe ich das Hörbuch in München aufgenommen (Release: Mai), und arbeite mit einer Übersetzerin an der englischen Version.
Durchbruch nennen das Fachleute.
Über Nacht? Ist da gar nichts passiert, aber das wisst ihr selbst. Schließlich schreibe ich diesen Blog seit 2014. Gegründet in Antwerpen, kurzzeitig Hamburg, und inzwischen seit fast zehn Jahren in Berlin ansässig.
Und hoffentlich, nur ganz vielleicht, irgendwann sogar in Los Angeles.
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