Und hier haben wir wieder den so angesprochenen Alltagssexismus. Man könnte es auch Konter nennen, aber ich bezweifel grad wirklich, ob dies auch wirklich so gemeint war.

Zum Artikel selber:
Schön, dass eine Autorin (unabhängig vom Geschlecht), welche beim Rowohlt Verlag etwas veröffentlicht, in hippen “Deutsch-Englisch-Mix” ihren Artikel schreibt. Wäre meine Erwartungshaltung als Leser eine ganz andere, fällt aber wohl unter künstlerische Freiheit (womit dann wohl auch jegliche Sachlichkeit diesbezüglich vollkommen unter den Tisch gekehrt wird.).

Zum Thema Sexismus an sich: Ja, ist ein Problem. Nein, nicht auf ein Geschlecht festgelegt. Wenn man vom modernen “Patriarchat”redet, sollte man vielleicht auch vom modernen aufkommenden “Matriarchat” auf der anderen Seite reden. Es gibt genug Berufszweige und Positionen, in denen auch Männer Sprüche an den Kopf bekommen a la “Was, du arbeitest als Erzieher? Hast wohl Kinder ganz besonders gern!”, so gehört von einer Frau, welche einen Erzieher in Ausbildung kennen gelernt hat (und dies in keinster Weise positiv gemeint hat.). Vielleicht sollte man sich mal überlegen ob diese Debatten, die an allen Ecken und Enden geführt werden endlich mal Ergebnisorientiert geführt werden sollten. Im Moment wird nur viel lamentiert (meiner Ansicht nach, aber wer bin ich schon, das zu beurteilen, nachdem ich ja selber ein Mann bin, der von zwei Frauen großgezogen wurde) und nicht wirklich ein Lösung dargeboten.
Hierzu noch meine 2 Cent: Sexismus hört erst dann auf, wenn beide Seiten sich mit genügend Respekt begegnen.