Heaven help me: Wie habe ich bitte ohne Gay-Boyfriend gelebt?


Für manche ist er ein „Internet-Trend“, der Wunsch nach einer Beziehung mit ihm vielleicht nicht ganz ernst gemeint. Für mich ist er seit knapp zwei Jahren Realität: der Gay-Boyfriend.
Es ist meine erste Beziehung mit einem offen queeren, genderfluiden Mann. Einem Mann, der sich nicht für seine sexuelle Orientierung schämt – und boy, what a DIFFERENCE it makes.
Wenn ich an all die closeted gays vor ihm denke, mit denen ich zusammen war, krieg ich richtig Mitleid. Wie ANSTRENGEND, ständig so zu tun, als ob man nicht auch mal an Schwänze denken würde.
I mean, I get it. I still love dick?! Hätte man ruhig mal ansprechen können das Thema, aber stattdessen zogen sie sich lieber „heimlich“ Gay und Transpornos rein, als ob wir uns nicht ein Macbook teilten…
Irgendwann kam ihre versteckte Gayness immer raus, und zu ihrer Verwunderung war ich alles andere als überrascht. „Oh really?“, sagte ich, während ich daran dachte, was sie optisch an mir am meisten mochten. Meine muskulösen Waden, meine breiten Schultern und meinen festen Griff.
Jetzt liebe ich, dass wir uns gegenseitig dickpics zeigen und sie nach Schönheit ranken können. Dass es unzählige sexuelle Konstellationen gibt, auf die wir beide Bock haben. Gay zu sein, öffnet einem wirklich viele Möglichkeiten. Nur mit Cis-Heten können wir beide nicht so richtig, da flutscht es irgendwie … nimmer ganz so.
Ja, ist man einmal raus aus dieser extrem begrenzten, wenig diversen und damit automatisch…
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