Warum muss jedes Hobby plötzlich zum Beruf werden?


Das Slash-Careering revolutioniert gerade Deutschland: Fast drei Millionen Menschen haben einen Zweit-Job, und nicht immer ist die blanke finanzielle Not die Motivation.
Und so lese ich kürzlich auch im Emotion Magazin: «Eine Englischlehrerin kann in ihrer Freizeit als Yoga-Lehrerin arbeiten.» Gut ausgebildete Frauen, die sich dafür entscheiden, würden diesen Schritt nutzen, um Dinge zu tun, die Spass machen, sinnstiftend sind und der eigenen Persönlichkeit beziehungsweise den eigenen Fähigkeiten entsprechen. Sinn also. Aha.
Die Zeiten, in denen man also einfach so zum Sprachkurs ging oder im Garten Blumen fotografierte – längst passé. Jedes neu angefangene Hobby muss sofort einen höheren Sinn ergeben, und wenn wir schon nach Australien ziehen, soll zumindest ein spannender Travel- und Schnorchel-Blog dabei rauskommen.
Weiterlesen auf watson.ch.
By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information
The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.
