Kennst du das Gefühl, in einem Unternehmen, oder einem Team, oder bei einem Kunden einfach nicht „reinzupassen“ – obwohl du objektiv betrachtet gute Arbeit leistest?

Du schaffst alle Deadlines, kommst zu keinem Zoom-Call zu spät und spürst trotzdem durch den gemeinsamen digitalen Raum: something is off?

Dann bist du bei der heutigen Episode von “Death, Taxes and Neglecting my Fitness” genau richtig. Denn Esther und ich sprechen heute schonungslos ehrlich über das Thema Diversity-Hiring, den Unterschied zwischen Cultural Fit und Cultural Add – und warum es sich ganz schön beschissen anfühlt, die einzige Person von einem bestimmten Background zu sein.

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„Schade, dass du gehst! Ist ja immer interessant, auch mal Menschen mit einer … anderen Persönlichkeit kennenzulernen.“

Der Satz sitzt. Obwohl er natürlich nicht böse gemeint ist (;)), weiß ich genau, was Stefanie meint. Die meisten ihrer Kollegen sind wie sie selbst nicht nur kartoffeldeutsch-weiß, Akademiker und extrem leistungsorientiert. Sie sind auch: konservativ (gefühlt irgendwo zwischen Christian Lindner und Fred Perry), angepasst, strebsam wie Einser-Schüler und betriebsblind-gehorsam.

Sie stellen den Status Quo wenig bis kaum in Frage, sie schreiben unabhängig von der Sinnhaftigkeit eines Task ein automatisiertes „Gerne übernehme ich das!“ in den Chat – und freuen sich sechs Monate später über eine Top-Bewertung von oben. Wieder ein Stückchen höhergekrabbelt auf der Karriereleiter!

Ich hingegen kam aus der Selbstständigkeit zu der ganzen Sache, um „mal bisschen frischen Wind reinzubringen“. Schon in der Anbahnungsph…

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