Es mag stimmen, dass wir heute in schwierigen Zeiten leben. Aber wenigstens müssen wir nicht mehr mit Serien wie «Gossip Girl» auskommen. Als ich elf Jahre nach der Premiere der ersten Staffel für drei Folgen einschalte, bin ich negativ überrascht. Galt die Serie in den Nullerjahren doch als the thing unter meinen Schulfreundinnen.

Für diejenigen, die den wertvollen Inhalt verdrängt haben: Die Serie rund um die Frenemies Serena van der Woodsen (Blake Lively) und Blair Waldorf (Leighton Meester) punktet mit salonfähigem Frauenhass, Freundinnenneid, Slutshaming und schulterzuckend hingenommenen Vergewaltigungsversuchen im Freundeskreis. Verhaltensweisen und Abwertungen, die in meiner Teenager-Zeit erschreckend normaler Bestandteil des Alltags waren.

Höchste Zeit für einen kritischen Blick in die Vergangenheit.

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