Lustig, ich kam auch hierhin durch primitives googlen von „Laura Seiler Kritik“ ;)

Ich hatte sogar mal eine RUSU absolviert vor 2 Jahren. Bis zur hälfte habe ich durchgehalten, danach war meine Disziplin und Interesse etwas versandet. Anyway – für mich war es reine Selbstreflektion und hatte nie den Anspruch ein Trauma aufzulösen oder ähnliches. Und hier in den Kommentaren sehe ich nun die Problematik: Soviele Menschen sind so grundverschieden und ein gut gemeinter Ratschlag (um es milde auszudrücken) kann da schnell nach hinten los / triggern. Fakt ist; Sie hat keine Fachkompetenz Menschen psychologisch zu therapieren. Ist das ihr Anspruch? Das spricht sie nicht aus, verschliesst aber womöglich etwas die Augen vor den Tatsachen. Meiner Meinung nach müsste die unter jeden Blogartikel, in jedem Podcast, Instagram Post etc. einen klaren Verweis darauf machen, dass sie keine Psychologin ist und man sie lediglich eine Wegweisung bietet o.ä.
In Corona-Zeiten wurde mir wiedermal bewusst wieviele Menschen sich leicht beeinflussen lassen ohne zu hinterfragen. Oder projizieren etwas, dass so gar nicht der Realität entspricht. Laura Seiler müsste sich ihrer Reichweite wirklich bewusst werden und etwas Bescheidener werden.

Zum Thema Marketing: Völlig klar dass sie damit Geld machen will. Das ist ja auch legitim. Da darf sie auch ihr Buch in jedem Podcast erwähnen und ihre Angebote präsentieren. Da sehe ich kein Problem dahinter, ausser dass es allenfalls unsympathisch erscheinen lässt. Ihre Selbstinszenierung spricht mir persönlich auch überhaupt nicht zu – ihr Mgazin habe ich wie die RUSU zur Hälfte durchgeblättert und dann entsorgt.

Was ich sagen will; ich habe für mich gute Schlüsse aus ihren Podcasts und Coachings gezogen, aber mehr auch nicht. Die absolute Heilung hatte ich nie im Sinn – weiss aber dass es viele gibt die genau das sehen / sehen wollen in ihr. Und da wirds gefährlich.