Ich habe den Podcast sehr lange interessiert verfolgt. Deswegen weiß ich auch, dass man das nicht tut, wenn man halbwegs glücklich ist, sondern das er natürlich für Leute gemacht ist, die nach einer Antwort suchen. Einige ihrer Aussagen finde ich okay so, ich habe auch Einiges überdacht durchs Hören. Fraglich, ob mir diese Erkenntnisse nie gekommen wären, wenn ich nicht DIESEN Podcast entdeckt hätte – bestimmt auf anderem Wege.

Allerdings muss man sagen, dass die meisten Dinge, die als gut gemeintes (Herzens)Projekt beginnen, seltsame Züge annehmen, wenn einer merkt: Ey, das gibt ja richtig viel Geld. Und ja, es ist einfach, jemanden in einer schwierigen Lage etwas teuer zu verkaufen, das hat uns die Kirche schon vor hunderten Jahren beigebracht und heute sieht man’s eben überall. Und: Marketing ist alles, is ja geschäftsschädigend zu sagen, wie viele Leute meine Pille nicht gesund gemacht hat und das auch konventionelle Therapien noch jemandem helfen.
Die Message in dem Fall, da hast du Recht, aber eine gefährliche:
Wenn ich nicht durch reine Meditation und Vergeben und Lach-Yoga meine Vergangenheit aufarbeite und Depressionen/Angststörungen/chronische Krankheiten als eine “wunderbare Lektion” sehen kann…bin ich dann richtig kaputt?