“dass im Internet-Zeitalter jeder seine Texte in die digitale Welt setzen oder im Eigenverlag ein Buch herausbringen kann” – aaaaahm, jepppp.
Das ist einerseits gut, weil man bissl unabhängiger wird, auch als beispielsweise professionell Schreibender. Andererseits hat das Ansehen von Autoren im Generellen glaub ich schon sehr gelitten im letzten Jahrzehnt. Auf Instagram nennt sich ja gefühlt jeder zweite Account, der mir folgt, Autorin. Veröffentlichungen, irgendwo? 0. Aber trotzdem, man schreibt ja wunderbares Prosa und so, nur, dass es halt nicht mehr ist als schön geschrieben darf man dann auch wieder nicht sagen – denke ich.