Nichts für ungut, aber Ferien haben sich früher irgendwie anders angefühlt. Urlaub, das war ein zeitlich genau begrenzter Ausnahmezustand zwischen Übelkeit auf der Autorückbank, schlecht verschmierter Sonnencreme und gemeinschaftlich geteiltem Pfirsich-Vodka aus dem Supermarkt am Strand von Bibione – Zusammenhang nicht ausgeschlossen. Nichts, das man nebenbei erlebte, ohne vorhin wochenlang darauf hinzufiebern.

Wer länger als vier Wochen in die Ferien fuhr, hat sich erstmal mit einer Party in der nächstgelegensten Dorfdisko von seinen fünf besten Freunden verabschiedet, weil klar war: Den nächsten Monat hört man erstmal nichts mehr voneinander und wenn man zurückkommt, ist Lara nicht mehr mit Päde zusammen oder umgekehrt und die kleine Schwester hat ein neues Nasenpiercing.

Weiterlesen auf watson.ch.