Jeder kennt diese Art von Absage, die einen kein Stück weiterbringt. Eine Idee sei «schwierig», der Vorschlag «leider schwierig», die Umsetzung des Raumkonzepts aufgrund der Betonwand im Eingangsbereich: «schwierig». Ende der Feedbackschleife. Aber was soll «schwierig» überhaupt bedeuten? Zeitaufwändig? Unmöglich durchführbar? Teuer?

Laut Duden bedeutet schwierig:

«In besonderem Masse mit der Gefahr verbunden, dass man etwas falsch macht, und daher ein hohes Mass an Umsicht und Geschick erfordernd.»

So weit, so berechtigt. Wer möchte schon etwas falsch machen? Nur warum muss in der Welt der Erwachsenen jedes passende Adjektiv mit genau diesem nichtssagenden Negativfüllwort ersetzt werden?

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