Ein Roadtrip durch Südostasien. Verlassene Straßen, Reisfelder, Caipirinhas in abgelegenen Sandbuchten – man kennt die stereotypen Bilder, die Globetrotter auf ihren Instagram-Accounts teilen.

Es scheint, als wären Weltreisen das neue Universalmittel im hauseigenen Apothekerschrank: Jemand ist frustriert von der Heimatstadt. Hat seinen Job gekündigt, oder musste sich nach sieben Jahren in eheähnlicher Gemeinschaft eingestehen, abends doch lieber alleine zu sein.

Statt sich den Problemen dort zu stellen, wo sie entstanden sind, wird erst mal ein Flug nach Bangkok gebucht. Um klarzukommen. Wird schon! Spätestens dann, wenn man in die lachenden Augen der thailändischen Kinder blickt und wieder anfängt, seine eigenen Privilegien zu schätzen. Alles auf Neuanfang? Von wegen. Denn Weltreisen sind oft vor allem eines: oberflächlich und kurzsichtig.

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