das private ist beruflich

Was ich in meinen Zwanzigern über Freundschaft lernen musste

Das Gute vorweg: Du bist nicht mehr in der Schule, was zwangsläufig bedeutet, dass du all die narzisstischen und toxischen Menschen aus deinem Leben cutten kannst. Mit jemandem befreundet zu bleiben, weil man ein schlechtes Gewissen hat, ist in deinen Zwanzigern einfach nicht mehr drin. Damit tust du niemandem einen Gefallen. Das Leben ist zu kurz, um sich die immer gleichen Stories über One-Night-Stands von Menschen anzuhören, die man schon vor drei Jahren auf Partys hätte ignorieren müssen.

Los geht’s.

 1. Trenne dich von Menschen, die dir nichts gönnen
Mal angenommen, du hast Jahre auf etwas hingearbeitet. In deiner Freizeit an Konzepten geschrieben und sie an unzählige E-Mail Adressen versendet, um deinen Traum der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Deine Mühen machen sich schließlich bezahlt, du wirst wahrgenommen. Endlich.

Als du deiner Freundin von der guten Nachricht erzählst, kommentiert sie die bevorstehende Veränderung in deinem Leben höchstens in einem abfälligen Nebensatz. “Das musste doch so kommen”, zum Beispiel. Oder: “Das kann doch jeder, wenn er es nur lange genug versucht.”

Lass es gut sein. Es wird immer Menschen geben, die dir oberflächliches Interesse vorgaukeln aber in Wahrheit nur dann für dich da sein wollen, wenn dein Leben in seine Einzelteile zerfällt. Die sich als Erste das missgünstige Maul zerreißen, wenn du dich von deinem Freund trennst oder die Abschlussprüfung vergeigst. Um dir dann vor versammelter Runde Mitleid vorzutäuschen.

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