ich habe den text anders verstanden. nämlich, dass es vor allem darum geht, dass es für einen cis-mann eben feministisch wäre, sich nicht (in welcher form auch immer) theoretisch ständig als feminist zu produzieren, sondern eben tatsächlich feministisch zu handeln (die problematik bzw. diskrepanz wird vor allem in care-arbeit-aufteilungs-kämpfen sichtbar; zB: https://umstandslos.com/2016/02/19/dabei-hast-du-mir-doch-von-butler-erzaehlt/). das streicht nadja ja auch hervor: “Sie können sich sinnvoll beteiligen, indem Sie feministische Arbeit durch Geldspenden, Care-Arbeit, Putzdienste und vor allem in den meisten Fällen durch eigene Unsichtbarmachung unterstützen.” dem würde ich noch hinzufügen: andere cis-männer in sachen feminismus zu bilden.