fettebaueche

Vaterkörper heißt der charmante Begriff, wenn man ihn in die deutsche Sprache übersetzt. Getragen wird er hauptsächlich vom Mittelschichtsmann, der wie sein weibliches Pendant lange Zeit mit verheißungsvollen Angeboten (nur 19,99 €) in die Arme von Low-Budget Fitnesscentern getrieben wurde – ohne jemals sichtbare Erfolge zu erzielen. Heute säuft der postindustrielle Vollbartträger genüsslich sein eigens gebrautes Craft-Beer und scheißt auf neoliberale Körpernormen.
Frauenbäuche sind hingegen gesellschaftlich vor allem dann akzeptiert, wenn sie natürlich reifen: beispielsweise während der Schwangerschaft. Zu dieser Zeit lassen sich prominente Frauen gerne bis auf die Unterhose entkleidet für die Cover der Hochglanzmagazine ablichten.

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