Sehr schön gesagt. Ich kann es auch nicht haben, wenn mir jemand “über die Schulter guckt”. Der Prozess ist viel intimer als das Ergebnis (und auch letzteres ist es noch).
Ich lese auch gerne mal Texte von mir ein Jahr später. Nicht, weil ich so narzisstisch bin, sondern weil ich gerne in den Kopf meines Vergangenheits-Ichs gucke. Da war irgendwie alles anders – und irgendwie doch alles gleich.