In der aktuellen Ausgabe des FALTERs befasse ich mich mit Facebooks geplanten Medienpartnerschaften und deren Auswirkung auf die publizistische Souveränität österreichischer Verlagshäuser. 

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Lange kümmerte sich Facebook nicht um journalistische Inhalte. Das Angebot an Nachrichtenseiten lautete bloß: Verlinkt eure Inhalte auf unserer Plattform, so bekommt ihr mehr Klicks auf eurer Homepage. Nun hat der Milliardenkonzern Größeres vor. Er will Nachrichten direkt auf eigenen Facebook-Servern lagern. Nutzer sollen im Facebook-Universum bleiben und nicht per Link auf eine Nachrichtenseite wechseln. Für Facebook bedeutet das eine längere Verweildauer seiner Nutzer, mehr Werbeeinnahmen, mehr Daten, mehr Macht. Für die Verlage bedeutet das einen Verlust an Autonomie. Dafür bietet ihnen Facebook einen Deal an: Sie sollen an seinem wachsenden Werbekuchen mitnaschen dürfen.

Lohnt es sich überhaupt, mit dem blauen Datenkraken Geschäfte zu machen?

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