katyperry

Was schießt euch so in den Kopf, wenn ihr an typische Beispiele für Popkultur denkt? Star Wars? Beyoncé? The Big Bang Theory? Neben Raymond Williams hat sich auch John Storey Gedanken darüber gemacht, was den Zusammenhang zwischen den beiden Wörtern “culture” und “popular” ausmacht. Popkultur wird oft mit massentauglichen Ohrwürmern von semi-begabten Songwritern in Verbindung gebracht, die man nach dem Besuch im Einkaufscenter nur schwer wieder los wird. Popkultur ist für die Masse produzierte Ware, die fernab vom konsumankurbelnden Erfolg keinerlei Existenzberechtigung hätte. Zumindest dann, wenn man davon ausgeht, dass Popkultur “low” culture ist und anders als “high” culture nicht zu den Werken der besonders anspruchsvollen und schwer verdaulichen Kost zählt. Da es in dieser Rubrik um Videos und nicht um das Zusammenfassen wissenschaftlicher Lektüre geht, habe ich eine interessante als auch aufwendig recherchierte Empfehlung für euch, die allerlei Fragen und Klischees rund um das Popbusiness behandelt.

Diese Videos solltest du sehen weil

  • du danach endlich verstehst, warum dein erstes Album gefloppt ist
  • du dich danach kompetent vor deinen Eltern rechtfertigen kannst, wenn du statt in die Oper lieber zum Katy Perry Konzert gehst
  •  du während der Berieselung endlich die unerfüllten Wünsche und Sehnsüchte deines Teenager-Ichs aufarbeiten kannst
  • weil BEYONCÉ ZU SEHEN IST
  • Youtube an sich das Paradebeispiel für Popular Culture ist
  • du das Internet mit all seinen Memes und Mash-ups und Remakes und unerwartet grell-leuchtenden Superheroines liebst