Ich dachte ganz lange Zeit, es gibt nur zwei Arten, nicht-monogam zu sein:

  • Die offene Beziehung
  • Und: Polyamorie

Die, die nur ab und an betrunken mit jemandem knutschten, waren nach diesem Schwarz-Weiß-Schema in einer offenen Beziehung. Die, die sich in andere verliebten, waren in einer polyamoren Beziehung. Dazwischen gab es: nichts.

Die Realität sah dann natürlich sehr viel komplexer aus. Denn auch innerhalb des CNM-Spektrums gibt es unterschiedlichste sexuelle „Orientierungen“, die sich teils stark voneinander unterscheiden.

In diesem Artikel erfährst du, welche das sind – und kannst dich mit Hilfe des Quadranten von Polysecure-Autorin Jessica Fern selbst besser kennenlernen.

Umso witziger eigentlich, dass unsere komplette Welt der Popkultur so monogamie-besessen ist, oder? Es gibt unzählige Arten, Emotionalität und Sexualität zu leben – aber hey, let‘s focus every f*ing dating show on monogamy, „classic betrayal“ and marriage.

Die Grafik aller Grafiken: Wo auf dem CNM (Consensual Nonmonogamy)-Spektrum befinde ich mich?


Quelle: Fern (2020): Polysecure, S. 110

Wer jetzt erstmal erstaunt ein paar Minuten bei dieser Grafik hängen bleibt: Feel you. Ich war selbst überrascht, was es da so alles gibt. Solo poly? Relationship anarchy?

Um ein bisschen mehr Kontext zu liefern, habe ich Jessica Ferns Denkleistung gekürzt und ins Deutsche übersetzt. So könnt ihr selbst schauen, was eurer Art zu l(i)eben am ehesten entspricht.

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