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10. Juni 2018
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Um Klarheit zu schaffen, habe ich hier genau aufgeschrieben, wie ich arbeite (bezahlt, Ausnahmen bestätigen die Regel), wo ich am Besten auf Social Media zu erreichen bin und welche Projekte mich in Zukunft interessieren würden. Wer nicht alles durchlesen will: Berufliches, Längeres und konkrete Buchungen bitte mit Betreff per E-Mail an frau (at) groschenphilosophin.at

1. Wir möchten dich gerne für einen Auftrag / eine Lesung / einen Text / Workshop buchen. Wie bist du am Besten zu erreichen?

Ausgezeichnet – und per E-Mail. Ausführlich Zeit für E-Mails im Generellen und Neukunden im Speziellen nehme ich mir immer mittwochs. In dieser Zeit ist mein Büro von 9:00 bis 17:30 geöffnet – ich beantworte E-Mails, vereinbare Telefongespräche und rufe bei Gelegenheit auch mal an, um Details mündlich zu besprechen.

2. Wann bist du gar nicht zu erreichen?

Ich halte es da mit den Öffnungszeiten österreichischer Ämter. Ab Freitag 13 Uhr geht bis Montag neun Uhr nichts mehr. Auch nicht auf WhatsApp. Das ist für Privates vorbehalten.

3. Ich möchte gerne persönlich mit dir über ein bestimmtes Thema sprechen – zum Beispiel meinen Berufswechsel, den Einstieg in den Journalismus oder wie ich dort wieder rauskomme. Können wir auf einen Café gehen? Machst du auch Telefonberatung? Kann ich dir vielleicht sogar eine Sprachnachricht senden?

Aufgrund der gehäuften Anfragen ist es mir zeitlich nicht mehr möglich, nebenbei kostenlose Insta-DM-Beratung zu vollführen und meine Café-Besuche sind in der Regel dafür da, Freunde zu treffen oder zu arbeiten. Ich bitte hier um Verständnis. Telefonberatung ist im Grunde genauso möglich, wie Sprachnachrichten zu erhalten. Sende mir doch diesbezüglich eine E-Mail, dann kann ich dir ein Angebot machen. Eine Einzelberatung kostet 70 Euro bei mir, Sprachnachrichten (15 Minuten) mit konkreten Tipps und Antworten auf deine Fragen 20 Euro.

4. Warum antwortest du mir nicht auf meine FB-Nachricht?

Auf meinem privaten Facebook-Profil bin ich privat unterwegs, um mir die Hundefotos von Freunden anzusehen. Ich nutze den FB-Messenger übrigens auch nicht auf meinem Smartphone. Es kann also schon mal eine Woche dauern, bis ich auf FB antworte. Berufliche Anfragen oder Beschwerden lese ich generell sehr selten und ungern auf Facebook. Ich möchte mich dort nicht mit diesen Dingen beschäftigen. Bitte alles Berufliche per E-Mail. THX!

5. Wieso hast du meine Freundschaftsanfrage nicht angenommen?

Für Facebook gilt bei mir die Faustregel: wir müssen uns zumindest einen Abend bei einem weißen Spritzer unterhalten haben, damit ich dich annehme. Nicht, weil ich so wahnsinnig spannende und geheime Dinge auf Facebook poste, sondern, weil ich gerne weiß, mit wem ich es zu tun habe. Sonst muss ich dich ein halbes Jahr später beim Ausmisten meiner Kontaktliste wieder löschen, und das hat uns dann beiden wenig gebracht, oder? Ich bin kein besonders großer Fan von Karteileichen.

Folge mir also am besten auf meiner extra für diesen Fall eingerichteten FB-Page: Mediocre Millennial. Dort poste ich ohnehin mehr, als auf meinem privaten Profil.

6. Dein Buch kommt am 23. Oktober – ich würde gerne ein Belegexemplar anfordern und/oder dich dazu interviewen. Was mache ich jetzt?

Juhu, das freut mich. Ich gebe sehr gerne Interviews, auch im Radio. Wende dich wegen der Absprache am Besten an meine Pressereferentin bei Rowohlt: Hanna.biresch ( at) rowohlt.de

7. Wie sieht es mit Produkt- und sonstigen Kooperationen aus?

Ich bin Kooperationen – welcher Art auch immer – rund um meine Themen Co-Working, Reiseplanung- und ausstattung, „Europa“, Guides, Kalender und Büchern nicht abgeneigt.

Ich teste zum Beispiel wahnsinnig gerne praktische Tech-Gadgets (Time-Buzzer, anyone?). Auf dem Blog würde ich selbstverständlich trotzdem unabhängig und kritisch berichten, wie ich das immer tue. Ich sehe hier auch wenig bis keine ethischen Gefahren a la: „Ja, aber da schickt dir doch eine Firma ein Produkt! Wie kannst du es wagen, für eine böse Firma zu arbeiten?“ – Ja, aber ein großer Verlag zahlt mich in der Regel auch für meine Meinung zu irgendetwas.

Kurz: „Ja“ zu Kooperationen, die ich guten Gewissens abschließen und ehrlich bearbeiten kann.

8. Wann kommt denn endlich ein Podcast?

Diese Frage kommt immer wieder auf Instagram. Meine Community wünscht sich schon länger einen Podcast zu genau den Themen, über die ich schreibe – und auch ich hätte Lust, nach meiner Sommerpause im Herbst mit einem Konzept durchzustarten, das Substanz hat. Was mich bisher daran gehindert hat, es umzusetzen? Zeit und Geld. So ein professionell aufgezogener Podcast kostet nicht gerade wenig.

Also, liebe Medienmacherinnen und macher: wenn ihr Bock habt, mich zu sponsern. Hit me up!

9. Ist dein Instagram privat?

Nein. Mein Instagram befand sich lange Zeit in einer Umbruchphase, weil ich mich nicht entscheiden konnte, was genau ich nun darauf zeigen wollte. Inzwischen habe ich mich entschieden, Insta als Multiplikator für meine Worte und Ideen zu nutzen, und nicht als persönliche Gossip-Plattform. Was nicht heißt, dass ich nicht auch persönliche Gedanken teile. Auf Knutschfotos mit dem Freund oder Morgenselfies müsst ihr allerdings verzichten ;)

10. Und warum bist du nicht mehr auf twitter?

Die Geschichte dazu, so viel kann ich jetzt schon verraten, bildet das letzte Kapitel meines Buches. Wer nicht so lange warten kann, liest am besten Jarett Kobek: I hate the Internet.

11. Wir hätten deine Texte gerne für unser Medium. Was reizt dich aktuell?

Wenn mir in meinem aktuellen Repertoire etwas fehlt, dann ist es der (bezahlte) Platz für längere Essays zu Zwischenmenschlichem, wie ich sie Ende letzten Jahres bei Refinery29 geschrieben hatte.

12. Darf ich deine Texte zweitverwerten?

Nicht ohne meiner schriftlichen Einverständniserklärung und einer fairen Entlohnung.

13. Schreibst du noch Rants?

Aktuell schreibe ich am liebsten ruhige Essays – auch zu kritischen Themen, natürlich. Wenn mich etwas in den Fingern juckt, kann’s aber auch mal wieder dirty werden.

14. Können wir deine Workshops auch für firmeninterne Weiterbildungen buchen?

Aber sehr gerne. Ich kann meine Workshop-Pakete auch an die Kenntnisse der Teilnehmenden anpassen.

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