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Narzisstische Laberpodcasts: ich kann’s nicht mehr hören. Wirklich. Also wirklich nicht.

20. März 2018

Dass «so ein Podcast schnell gemacht ist», haben sich in den letzten zwei Jahren ungefähr alle Medienmenschen zwischen Wien und Zürich gedacht. Kaum ein Blog, kaum eine Influencerin, die heute noch ohne auskommt. Schliesslich ist es dank den technischen Möglichkeiten relativ einfach, sein selbstbezogenes Gelaber nicht nur via Wort ins Internet zu stellen, sondern auch direkt auf dem iPhone aufzunehmen.

Wer’s professioneller mag, kauft sich ein Mikro für 80 Franken und schwupps kann es losgehen. Im Idealfall funktioniert so ein Podcast als Zweierkonstrukt. Einer ist der «Bad Cop», der den Ton angibt und die Fragen stellt, der eingeladene oder fixe Gegenpart antwortet möglichst selbstgerecht. Im Idealfall entsteht ein Gespräch, das sich nicht wie eine französische Käsesuppe in die Länge zieht, sondern zum Lachen und Denken anregt. Ich muss nur leider sagen: Diese Art des Zweiergesprächs ist mir jetzt schon etwas länger nicht mehr untergekommen.  

Weiterlesen auf watson.ch.

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