Popular Culture

Glosse: “Schweden-Sex” nach der Gesetzesänderung? Ich hab’s ausprobiert!

12. Januar 2018

Aktuell scheint die Menschen in Deutschland vor allem der Sex zu interessieren, den sie selbst nicht haben. Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven forderte mit seiner Weihnachtsrede: Menschen sollen sich vor dem Sex gegenseitig erkundigen, ob sie diesen miteinander haben möchten. Seitdem machen besorgniserregende Artikel mit Headlines wie Neues Sex-Gesetz oder Schweden führt die Sex-Genehmigung ein ihre Runde.

Besonders Männer scheinen um ihre Verbündeten im Norden besorgt. „Wo sollen wir hinkommen“, kommentiert Stefan auf der Facebookseite einer Lokalzeitung, „wenn sich weichgespülte, kinderwagenschiebende Männer mehr um die geplatzten Fruchtblasen ihrer Frauen als um den bevorstehenden Untergang des Abendlandes scheren? Wie Kinder zeugen, bei solchen bekloppten Ideen aus dem Land der Elche und Elchinnen?“ Heinz aus Langenbernsdorf fragt direkt darunter: „Werden die Schweden überhaupt noch Sex haben, ohne sich vorher eine notarielle Beglaubigung zu holen, wenn das Gesetz am 1. Juli 2018 in Kraft tritt?“

Ich finde: Wir müssen die Ängste und Sorgen der Bürger*innen ernst nehmen und dürfen nicht alles glauben, was in diesem Internet steht. Schon gar nicht, wenn das Gerücht nicht vor Ort auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft werden kann. Also mache ich mich mit Papier, wasserfestem Kugelschreiber und Kondomen auf den Weg nach Stockholm, um herauszufinden, ob die schwedischen Männer da oben, pardon, unten noch richtig ticken. Weiterlesen auf ze.tt.

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