Food & Design

Was ist eigentlich ein „soziales“ Start-up?

19. April 2017

Immer wieder hört man von „sozialen Start-ups“, die ihr Geld wie selbstverständlich mit dem guten Zweck verdienen. Dabei wissen die wenigsten, was eigentlich hinter dem Gedanken des Social Entrepreneurs steckt.

Für Mealsaver.de habe ich mich mit der Frage auseinandergesetzt, was ein Social Start-Up ist, was es kann – und was nicht.

Erfolgreiche Unternehmensgründungen verlangen heute nach Persönlichkeiten, die mehr sind als reine Gewinnmaximierer. Aber was unterscheidet einen Social Entrepreneur von einem stinknormalen Unternehmer? Was macht ein Social Business anders?

Zunächst scheint es so, als seien die Einen lediglich durch Profitmaximierung motiviert, während die Anderen rein selbstlose Motive hätten. So, als sei der Profit das Kennzeichen, mit dem man die Guten von den Bösen unterscheiden kann. Ganz so einfach ist es natürlich nicht.

In dem Maße, wie der Begriff Social Entrepreneurship an Popularität gewinnt, wächst auch die Gefahr, dass vielen Menschen etwas völlig Unterschiedliches hinter ein und demselben Wort vermuten. Die Einen verstehen darunter den Aufbau einer Nonprofit-Organisation, die alleine aus ethischen Aspekten kein Geld verdienen sollte. Die Anderen denken an einkommensgenerierende soziale Projekte, andere wiederum bezeichnen damit Unternehmer, die soziale Projekte unterstützen. Es gilt also erstmal herauszufinden, was ein Social Entrepreneurship von ähnlichen Organisationsformen unterscheidet.

Der wohl größte Unterschied: Die Ergebnisse, die der Social Entrepreneur mit seiner Mission erzielt, stehen im Vordergrund, nicht die monetäre Belohnung. Überschüsse, so könnte man sagen, sind Mittel für einen Zweck und nicht das eigentliche Ziel. Wir von MealSaver bringen beispielsweise Gastronomen und Verbraucher zusammen, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden. So sind die überschüssigen Portionen, die bei unseren Partnerrestaurants anfallen und via App weiterverkauft werden, natürlich nicht das Ziel, sondern deren Reduktion.

Weiterlesen auf mealsaver.de.

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